Lebensmittel bevorraten

Einen ersten Notvorrat anlegen

Lebensmittel bevorraten ist eine wichtige Maßnahme im Bereich Prepping, bei der man Nahrungsmittel und andere lebensnotwendige Güter für Notfälle vorrätig hält. Dies kann bei Naturkatastrophen, wirtschaftlichen Turbulenzen oder anderen unerwarteten Ereignissen von großem Nutzen sein.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Lebensmittel zu bevorraten. Eine Möglichkeit ist das Kaufen von Konserven, die lange halten und leicht zu lagern sind. Dazu gehören Dosen mit Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst, aber auch Suppen, Eintöpfe und andere vorgekochte Mahlzeiten. Eine andere Möglichkeit ist das Kaufen von Trockenobst und -gemüse, Reis, Nudeln, Mehl und anderen trockenen Lebensmitteln, die man einfach in luftdicht verschlossenen Behältern aufbewahren kann.

Es ist auch möglich, Lebensmittel selbst zu konservieren, indem man sie einfriert, einkocht oder trocknet. Diese Methoden sind allerdings etwas aufwändiger und erfordern mehr Zeit und Know-how. Eine weitere Möglichkeit ist das Anlegen eines eigenen Vorratskellers oder -raums (z.B. ein Erdkeller), in dem man frisches Obst, Gemüse und andere Lebensmittel lagern kann, die man selbst angebaut oder geerntet hat.

Ein wichtiger Aspekt beim Lebensmittel bevorraten ist die regelmäßige Überprüfung und Rotationssystem, um sicherzustellen, dass alle Lebensmittel innerhalb ihres Haltbarkeitsdatums verzehrt werden. Auch sollte man darauf achten, dass man eine ausgewogene Mischung aus verschiedenen Lebensmittelgruppen vorrätig hat, um ausreichend Nährstoffe und Energie zu bekommen.

Insgesamt ist das Lebensmittel bevorraten eine wichtige Maßnahme im Bereich Prepping, die dazu beitragen kann, im Notfall gut versorgt zu sein.

Warum Lebensmittel einlagern nichts mit Panikmache oder Hamsterkäufen zu tun hat:
Wie uns die Corona-Pandemie 2020 gezeigt hat, kaufen die Menschen dann panisch Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs, wenn die Krise bereits eingetreten ist. Das sind die Leute, die sich vorher keine Gedanken um solche Szenarien gemacht haben – herzlichen Glückwunsch, mit dem Lesen dieses Artikels zählst Du nicht zu letztgenannten.

Einen Notvorrat anzulegen ist einfacher als zunächst gedacht. Als erstes beginnst Du Deine Wocheneinkäufe zu analysieren und Deine typischen Lebensmittel zu notieren. Es bringt nichts, irgendwelche Listen aus dem Internet zu nehmen, diese Produkte nachzukaufen und dann festzustellen, dass Dir davon gar nichts schmeckt. Einige Abstriche wird man im Notfall machen können, aber man muss es sich ja nicht unnötig schwer machen.

Schritt #1: Ermitteln des eigenen Bedarfs.
Wie viele Personen leben im Haushalt?
Pro Person sollte eine Kalorienmenge von ca. 2000 kcal je Tag eingeplant werden.
Welche Lebensmittel werden regelmäßig konsumiert?
Analysiere die Essgewohnheiten und filtere diese nach möglichst lange haltbaren Lebensmitteln (Reis, Nudeln, Hülsenfrüchte, Konserven). Es bringt nichts Dinge zu kaufen, die lange haltbar sind, aber niemand essen möchte. Im Notfall musst Du ggf. einige Tage davon leben.

Schritt #2: Persönliches Ziel definieren
Für welchen Zeitraum möchtest du Lebensmittel einlagern?
Zunächst einmal: Hauptsache ist, dass Du überhaupt beginnst! Jeder Schritt zählt.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt jedem Deutschen einen Notvorrat für zehn Tage pro Person anzulegen. Daran kann man sich orientieren und diesen Vorrat nach Belieben aufstocken. Bedenke, dass auch lange haltbare Lebensmittel irgendwann ablaufen und vor diesem Ablaufdatum bestenfalls verbraucht werden. Soll heißen: Dein Notvorrat muss in Deine Lebensmittelrotation eingebaut werden.
Existieren Haustiere im Haushalt, sollte auch an diese gedacht werden.

Schritt #3: Geeignete Lebensmittel aussuchen
Du hast nun einige Lebensmittel, die lange haltbar sind und die Du und Deine Familie im besten Fall auch noch gerne esst. Sehr wahrscheinlich stehen nun Dinge wie Haferflocken, Reis, Nudeln, Hülsenfrüchte etc auf der Liste. Nun kannst du es von Deiner finanziellen Situation abhängig machen, ob Du Deinen Notvorrat auf einen Schlag kaufst oder lieber wochenweise. Dabei kannst Du einfach bei jedem Einkauf ein bis zwei Packungen mehr einkaufen und einlagern. Achte bei der Auswahl der Lebensmittel auch darauf, dass diese ggf. ohne großen Aufwand verzehrfertig gemacht werden können. In einer Notsituation könnte auch die Stromversorgung einbrechen, sodass kochen auf dem Herd nicht möglich ist.

Schritt #4: Lagern der Lebensmittel
Die ersten Lebensmittel sind gekauft und nun geht’s ans Einlagern. Am einfachsten wird es sein, im Vorratsraum eigene Fächer für gewisse Lebensmittel anzulegen und die neu gekauften Artikel hinten im Regal einzuräumen. Stelle sicher, dass immer ein Grundlagerbestand vorhanden ist (z.B. zehn Packungen Nudeln in Fach A; zehn eingekochte Nudelsaucen in Fach B).
Einige Nahrungsmittel lassen sich in Großpackungen kaufen, was Geld sparen kann.
Denke auch an den Schutz vor Schädlingen wie Mäusen und Insekten. Lebensmittel, die möglichst lange unberührt im Vorratsraum stehen, sollten in speziellen Aufbewahrungsboxen gelagert werden.

Spezielle Notnahrung

Von einigen Herstellern gibt es mittlerweile extrem haltbare Notnahrung. Diese unterscheidet sich in Sachen Haltbarkeit noch einmal signifikant von den bekannten haltbaren Lebensmitteln. Es werden hier teilweise 25 Jahre Haltbarkeit erreicht. Das ist wirklich ein Produkt, um es in den Keller zu legen und zu vergessen.

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